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Ausflug zum RWE-Training
(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)
An einem sonnigen Tag folgten wir mit fußballbegeisterten Bewohnern der Einladung von Frau Tanja Doczekala, Projektreferentin der Essener Chancen, einem Training von Rot Weiß Essen beizuwohnen. Die betagten Fans hatten sich entsprechend gekleidet, ein Bewohner trug seine Jacke vom 1. Rot-Weiss Fan Club Essen e.V. 1974, andere hatten ihre rot-weißen Schals um, um ihrer Vereinsliebe und Verbundenheit zum RWE Ausdruck zu verleihen.

Schon während der Hinfahrt brachten wir uns mit dem Song „Oh RWE“ in Fußball-Laune, die Bewohner sangen laut im Auto mit, die Stimmung war da bereits großartig.
Am Stadion angekommen, erwartete uns Frau Tanja Doczekala bereits und nachdem alle ausgestiegen, die Rollatoren und Rollstühle ausgeladen waren, machten wir uns gemeinsam auf dem Weg in Richtung des Rasens, auf welchem die Spieler bereits trainierten. Sie waren sehr konzentriert, die Saison neigte sich dem Ende zu und der Verein hatte die reelle Chance, in die 2. Liga aufzusteigen.

Trotz der zu spürenden Spannung, unter der die Spieler standen, kamen einige an den Spielfeldrand, an welchem die Senioren aufmerksam das Geschehen beobachteten. Sie begrüßten ihre langjährigen Fans mit einem Daumen nach oben und der zugerufenen Frage, ob alles okay sei. Diese Gesten sind ein Gefühl von Wertschätzung ihren treuen Fans gegenüber, welches den Generationenunterschied schnell verblassen ließ.

Für einen besonderen Moment sorgten zwei Spieler, die an den Spielfeldrand herantraten und den RWE-Schal eines Bewohners mit ihren Unterschriften signierten, worauf er besonders stolz ist.
Nach Abpfiff des Trainings nahmen sich ausnahmslos alle Spieler noch einmal Zeit für ihre ältesten Fans. Die Profis versammelten sich um unsere Bewohner und lächelten gemeinsam in die Kamera für ein großes Gruppenfoto. Dieses Bild hat nun jeder zur Erinnerung in seinem Zimmer stehen. Es symbolisiert ihre Liebe zu Rot-Weiss Essen, aber auch Heimatgefühl und den typischen Zusammenhalt im Ruhrpott.

Wir verabschiedeten uns von Frau Tanja Doczekala und bedankten uns ganz herzlich für diese besondere Einladung.
Die Rückfahrt ins Bethesda verlief etwas ruhiger, aber in guter Stimmung. Für viele war es eine Reise in die eigene Jugend. Erinnerungen an frühere Zeiten, Helmut Rahn und auch dem Geruch der Stadionwurst wurden wach. Ein Bewohner äußerte, dass er seit Jahrzehnten nicht mehr im RWE-Stadion gewesen sei und wie sehr ihn dieser Besuch gefreut hat. Und darin waren sich alle einig, es war wieder einmal ein besonderer Tag.
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Wir feiern unser diesjähriges Sommerfest am
Sonntag, den 05. Juli 2026
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir auch im laufenden Jahr ein großes, öffentliches Sommerfest durchführen werden.
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen am
Sonntag, den 05. Juli 2026 von 10:30 bis 17 Uhr
gebührend feiern.

Natürlich wird für ein buntes und abwechslungsreiches Programm gesorgt sein - neben dem beliebten Open Air-Gottesdienst, mit dem die Feierlichkeiten eröffnet werden, wird auch die beliebte Tombola nicht fehlen. Natürlich wird auch, wie bereits in den Vorjahren, das kulinarische Wohl nicht zu kurz kommen. Für Kinderanimation und musikalische Unterhaltung ist natürlich ebenso gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Ausflug zum "Kumpelmarkt"
(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)
Die Idee mal einen Kumpelmarkt in einer ehemaligen Zeche zu besuchen, fanden die Herren unseres Hauses spannend. So machten wir uns an einem Sonntagvormittag auf nach Dorsten in das CreativQuartier Fürst Leopold. In der alten Waschkaue der ehemaligen Zeche stellten viele Händler ihre Waren aus. Der Markt war sehr gut besucht. Das Ambiente war beeindruckend, überall hingen Ketten von der Decke herunter, an deren Enden die Kauenkörbe befestigt waren, davor standen auch noch die Bänke von einst.
 
Und mittendrin dort, wo die Bergleute sich seinerzeit umzogen, stöberten wir nun über den Nostalgiemarkt. Wir entdeckten alte Zechengeräte, Schallplatten, von Hand hergestellte Dekoartikel und vieles mehr. Die Herren sahen sich interessiert an den Ständen um und besonders die alten Gerätschaften aus dem Bergwerk, sowie Accessoires aus dem Ruhrpott hatten es ihnen angetan.
Nach einer kleinen Stärkung, die unsere hauseigene Küche uns mitgegeben hatte, wagten wir uns an die „Kumpel- Losstation“, deren Erlös zur Erhaltung des Geländes eingesetzt wird. Jeder zog ein Los und tatsächlich gewann ein Bewohner einen der Hauptpreise und ist nun stolzer Besitzer einer original alten Grubenlampe.

Im Anschluss machten wir noch einen kleinen Spaziergang rund um das Zechengelände, bevor wir wieder in unser Auto stiegen.

Bereits auf dem Rückweg fanden wir ganz in der Nähe der Zeche noch eine Pommesbude, die von einem der Bewohner früher oft besucht wurde. Kurzerhand wurde noch einmal angehalten, um Currywurst und Pommes zu holen, die sich die Herren schmecken ließen, bevor es dann endgültig zurück nach Essen ging.
Der Ausflug war mal etwas ganz anderes, da waren sich die Herren schnell einig. Voller Eindrücke und natürlich mit der Grubenlampe im Gepäck kamen wir wieder am Ev. Altenheim Bethesda an, die Herren bedankten sich ganz herzlich für den außergewöhnlichen und schönen Tag.

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Ausflug zum Parkleuchten
(Bericht: Jana Albrecht-Gaul)
Auch in diesem Jahr erwachte der Grugapark in Essen wieder nach Sonnenuntergang in den schönsten Farben und Lichtern, was wir abermals für einen Ausflug mit den Bewohnern nutzten. Bei schönstem Wetter machten wir uns gemeinsam auf den Weg in Richtung Rüttenscheid und begannen unseren Spaziergang bei Einbruch der Dämmerung.

Prachtvolle und beeindruckende Lichtspiele erwarteten uns, welche immer wieder zum Staunen einluden. Mit zunehmender Dunkelheit wurde es immer magischer und noch eindrucksvoller, so dass wir immer wieder stehenblieben und das Strahlen der unterschiedlichen Farben und Formen bewunderten.

Am Picknickplatz der Gruga setzten wir uns gemütlich auf die Bänke und genossen die Leckereien, die unsere hauseigene Küche für uns als Proviant zusammengestellt hatte. Gemeinschaftlich stellte man fest, dass es an der frischen Luft doch gleich viel besser schmeckt und so konnten wir gestärkt den weiteren Rundgang in der Gruga meistern.

Die Bewohner genossen den abendlichen Spaziergang und den bunt beleuchteten Park. Eine aufgestellte Leinwand zeigte die bunten Silhouetten einiger Bewohnerinnen mit ihren Rollatoren, was für Spaß sorgte.

Pünktlich zur Schließung des Parks kamen wir müde, aber glücklich am Ausgang an. Die Rückfahrt im Auto verlief sehr ruhig, dieser ausgedehnte Spaziergang und die Eindrücke des Abends zeigten ihre Wirkung. Die Bewohner bedankten sich ganz herzlich für diesen schönen Ausflug und schwärmten noch in den folgenden Tagen von diesem herrlichen Spaziergang.

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